Lauf gegen Rechts – als Betriebsrat an der Alster

Heute zum 15. Mal: der Lauf gegen Rechts des FC St. Pauli Marathon – rund um die Alster, unter dem Motto „Solidarität statt Nationalismus“.  Ich war dabei. Als Betriebsratsvorsitzender, mit rund 20 Kolleg*innen aus unseren Einrichtungen.
Das T-Shirt: das Logo unseres sozialen Trägers. Der Turnbeutel: gegen Olympia. Beides passt zusammen, finde ich.
Caro, Rosa, Maja und Happy haben uns angefeuert. Drei Menschen und ein Hund am Streckenrand sind manchmal mehr wert als jede Motivationsrede.

Warum ich mitlaufe

Der Lauf gegen Rechts ist mehr als ein Sportevent. Er ist ein Zeichen für Solidarität, Vielfalt und Respekt – und der Gewinn geht in voller Höhe an das Hamburger Bündnis gegen Rechts. 
Ich laufe nicht weil ich besonders sportlich bin. Ich laufe weil Haltung zeigen manchmal bedeutet, einfach aufzutauchen. Im Betrieb, auf der Demo, beim Lauf. Sichtbarkeit ist keine Kleinigkeit – schon gar nicht in Zeiten in denen Rechtsextremismus in Parlamenten sitzt und auf der Straße immer lauter wird.

Als Betriebsratsvorsitzender habe ich eine Verantwortung gegenüber den Menschen die ich vertrete. Dazu gehört auch: zeigen, wo ich stehe. Nicht abstrakt in Grundsatzerklärungen – sondern konkret, heute, an der Alster.
Mit 20 Kolleg*innen. Im Träger-Shirt. Mit einem Turnbeutel gegen Olympia.
Das reicht für heute.

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