Holunderblütensirup – drei Tage warten, der Rest ist einfach

Ende Mai, Anfang Juni – die Holunderblüten sind da. Wer in Bergedorf unterwegs ist, weiß das: Sie hängen an Wegen, an Zäunen, am Rand der Boberger Niederungen. Weiß, leicht, mit diesem unverwechselbaren Duft.

Die Blüten habe ich beim Gassigehen mit Happy gesammelt – in Lohbrügge, wo sie gerade überall hängen. Kostenlos, direkt vor der Haustür, fünf Minuten vom Wohnzimmer entfernt. Happy hat die Sache professionell begleitet.

Ich mache seit Jahren Sirup daraus. Das Rezept kommt von Utopia – einfach, verlässlich, ohne viel Aufwand. Was man braucht: 20 Blütenköpfe, Zucker, Zitronensäure, eine Bio-Zitrone, eine Bio-Orange. Und drei Tage Geduld.
Der Sirup hält sich mehrere Monate in verschlossenen Flaschen – und er schmeckt nach Sommer. In Wasser, in Prosecco, über Eis. Wer ihn einmal selbst gemacht hat, kauft ihn nicht mehr im Supermarkt.

Das ist auch der Punkt: Ein Glas Sirup, selbst gemacht, ohne Plastikverpackung, aus Blüten die kostenlos am Wegesrand hängen. Das ist Plastikfrei nicht als Verzicht – sondern als bessere Alternative.
Das vollständige Rezept mit allen Mengenangaben kommt von utopia.de – eine der verlässlichsten deutschen Seiten für nachhaltigen Alltag.

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