Es gibt Abende, an denen ist eine echte Lasagne keine Option. Töchter da, Umweltausschuss-Unterlagen auf dem Tisch, Fahrrad noch nicht weggestellt. Dann brauche ich etwas, das in 30 Minuten fertig ist, alle satt macht und trotzdem schmeckt.
Seit ein paar Wochen ist die vegane Lasagnesuppe von eat-this.org mein Standard an solchen Abenden. Das Rezept stammt von Nadine und Jörg – ich habe es ausprobiert, für gut befunden und koche es seitdem regelmäßig nach. Den Link zum Original-Rezept findet ihr am Ende.
Was mich überzeugt hat:
Es ist ein echter One-Pot. Ein Topf, wenig Abwasch, fertig. Die Lasagneplatten koche ich direkt in der Tomatensuppe – sie geben die Stärke ab und machen die Suppe sämig, ohne dass ich extra eine Sauce anrühren muss. Das Ergebnis ist überraschend vollmundig für den Aufwand.
Die Zutaten bekomme ich fast alle unverpackt: Tomatenpassata gibt es bei Alnatura im Pfandglas, getrockenete Tomaten, Sojagranulat, Gemüsebrühe etc. bei Kornkiste lose, Sellerie, Knoblauch und Zwiebeln von Wochenmarkt. Nur der vegane Reibekäse kommt meist noch aus der Plastiktüte – daran arbeite ich noch und versuche es ab und an mit Hefeschmelz stattdessen.
Meine Variation: Ich gebe rote Linsen dazu – die habe ich immer vorrätig aus dem Kornkiste-Bestand. Sie kochen in derselben Zeit wie die Nudelplatten durch und machen die Suppe noch sättigender. Meine Töchter fragen inzwischen selbst danach.
Das Original-Rezept mit genauen Mengenangaben und allem was dazugehört findet ihr hier: eat-this.org/vegane-lasagnesuppe – Jörg erklärt auch sehr witzig, warum er selbst lange skeptisch war. Lesenswert.