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Der Rumänien Fall – Auszug aus einem ungewollten Abenteuerurlaub in Rumänien

Von adigwe | 7.September 2003

Unsere Gruppe

geschrieben von Björn Brandes: Sommer 2003, das Wetter war gut, und ich hatte mir spontan vorgenommen in meinen Semesterferien eine Reise nach Ungarn und Rumänien zu unternehmen, um zwei Freunde zu besuchen. Einen in Budapest und anschließend Andreas Pilot in Rumänien, um die Gelegenheit zu nutzen mir einen Einblick in die Lebenssituation dort und sein Kinderhilfsprojekt zu verschaffen.

Am schwarzen MeerDer Urlaub verlief zu Beginn sehr gut, ich konnte mich mit Andreas u. Johannes Schröder-Schetelig in Budapest treffen und mit ihnen zusammen nach Bukarest in Rumänien fahren. Auf der Zugfahrt konnte man schon den ersten Eindruck von den natürlichen Schönheiten dieses Landes gewinnen. Andreas hatte sich vorgenommen, uns die verschiedenen Regionen Rumäniens zu zeigen. Wir blieben einige Tage in Bukarest, fuhren dann an das Schwarze Meer und entschieden uns anschließend für eine mehrtägige Wanderung mit Zelten durch die Karpaten. Hier beginnt die eigentliche Erzählung meiner Erlebnisse.

UnterwegsWir waren in einer Gruppe von 5 Personen unterwegs. Andreas Pilot, Johannes Schröder-Schetelig, Fridolin Boost, Miru und ich. Fridolin war ein mit Andreas befreundeter deutscher Freiwilliger, der Ersatzdienst in einem anderen Projekt mit Kindern in Bukarest leistete und Miru eine rumänische Bekannte von Andreas, beschloss uns beim Wandern zu begleiten.

Nacht im ZeltDer erste Tag unserer Wanderung und auch die Nacht in den Zelten verlief problemlos. Am zweiten Tag entschieden wir uns, einen der höchsten Berge der Umgebung mit einer Höhe von 1800 Metern zu besteigen. Das Ziel war eine Cabana, eine Hütte, die ein ähnliches Konzept hat wie die deutschen Jugendherbergen, bei der man günstig Essen und Übernachten kann.

Hier ist WegendeBedauerlicherweise gab es von der Gegend nur sehr ungenaue Karten zu kaufen, so war es nicht verwunderlich, dass wir nach kurzer Zeit vom Wege abkamen und einen Pfad einschlugen, der außer von den im Wald lebenden Braunbären von niemandem benutzt wurde. So war die Stimmung nach 4 Stunden Wanderung mit kurzer Hose durch vielfältige Arten von Brennnesseln und anderen Wildkräutern, halsbrecherischen Kletterpartien, ungenügend Trinkwasser und eigentlich keiner Vorstellung von unserer Position entsprechend gedrückt. Zur Orientierung diente lediglich die Sonne, um wenigstens in die richtige Richtung zu laufen.

durch die BrennnesselnHier schon geschah das erste Wunder, denn kurz bevor uns die Kräfte ganz verließen, erreichten wir einen Pfad mit einem Wegweiser, der unser Tagesziel als nur noch 15 Minuten entfernt auswies. Endlich hatten wir wieder eine Vorstellung davon, wo wir uns befanden und einen Wanderweg, dem wir folgen konnten. Wir erreichten den Standort der ersten Hütte, aber die Cabana war komplett niedergebrannt! Zum Glück gab es eine zweite Hütte gar nicht so weit entfernt. Diese erreichten wir nach einer weiteren, wenn auch nicht mehr so anstrengenden Wanderung.

Endlich obenBei dieser Hütte war man sehr freundlich zu uns, wir konnten uns auf Bänken ausruhen und ein Abendbrot bestellen. Dies schien uns nach der langen Wanderung der Himmel auf Erden zu sein. Das Essen war sehr reichlich und wir bekamen zusätzliche Dinge gebracht, die wir nicht bestellt hatten, auf Kosten des Hauses.

Miruna, Hund und CabrioNach einer Weile setzte sich der Patron der Hütte, ein gewisser Silviu zu uns. Auch er war sehr gastfreundlich, besonders als er erfuhr, dass wir Deutsche sind. Er erzählte uns, dass er auch schon einmal in Deutschland war und dass er sehr zufrieden ist mit den deutschen Autos. Er selbst fuhr ein nagelneues BMW Cabrio, das direkt auf der Holzterrasse der Hütte geparkt war. Um seine Gastfreundschaft zu beweisen, gab Silviu allen selbstgebrannten Palinka (rumänischen Schnaps) aus. Da ich keinen Alkohol trinke, lehnte ich dankend ab. Damit ich wenigstens auch ein bisschen Spaß hätte schlug Silviu mir vor, dass ich dann wenigstens einmal die Seilbahn auf seinem Gelände probieren sollte.

Mittlerweile zogen am Horizont schon dunkle Wolken auf und im Tal begann es zu blitzen. Aber das Gewitter war noch ziemlich weit entfernt. Silviu rief nun über Funk die Bergwacht, die anscheinend dabei sein musste, wenn die Seilbahn benutzt werden sollte. In der Zwischenzeit diskutierten wir darüber, ob wir nun im Angesicht des nahenden Gewitters in den Zelten übernachten oder aber lieber in der Cabana schlafen sollten. Zuerst bot Silviu uns einen Preisnachlass auf die Übernachtung an, und als wir uns nicht gleich entschließen konnten, lud er uns sogar ein, kostenlos zu übernachten. Mittlerweile war das Gewitter schon bedenklich nahe. Daher nahmen wir sein Angebot an. Wir waren schon dabei, ins Haus zu gehen, als uns der Mann von der Bergwacht erreichte, den Silviu gerufen hatte. Eigentlich war uns das Wetter nun zu unstetig, um auf eine Seilbahn zu steigen, aber Silviu versicherte uns, dass es noch völlig unbedenklich sei, da das Gewitter noch weiter weg sei als es sich anhöre. Da der Mann von der Bergwacht unseretwegen zur Cabana gewandert war und um Silvius Gastfreundschaft nicht zu verletzen, entschied ich mich also, das Ganze lieber schnell hinter mich zu bringen. Auch wenn man es Silviu noch nicht anmerkte, so war er zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon ziemlich betrunken.

Als wir ein Eisengerüst zu einer Plattform an einem Baum hochstiegen, setzte ein leichter Nieselregen ein. Die Seilbahn bestand aus zwei stabilen Seilen, die über einer Strecke von 100 Metern den Abhang hinunter zwischen zwei Bäumen befestigt war. Mir wurde eine Gurthalterung an meinen Beinen und an meinem Bauch festgemacht und Silviu klinkte mich mit einem Karabinerhaken am Seil ein. Als Bremse sollte ich ein Metallteil, welches am anderen Seil befestigt war am Ende der Strecke querdrehen. Diese Bremse sollte ich mit beiden Händen bedienen und mich während der Fahrt daran festhalten. Da das Gewitter nun eigentlich genau über uns war, sagte Silviu ich sollte nicht länger warten und versetzte mir einen Stoß, der mich von der Plattform über den Abgrund beförderte.
Doch meine Fahrt endete nach 2 Metern jäh, als sich der Karabinerhaken öffnete, ausklingte und ich nun mit meinen beiden Armen nur noch an der Bremse hing. Silviu hatte, wie sich später herausstellte, den Sicherheitsverschluss des Karabinerharkens nicht richtig eingerastet. In mir stieg Panik auf. Der Abgrund unter mir war ziemlich tief, und ich hing nun nur noch mit beiden Händen am Seil. Ich versuchte, mit den Beinen zurück zur Plattform zu gelangen, aber sie war zu weit entfernt. Mehrere Bemühungen, die Beine hoch zu schwingen, um mich damit an den zwei Seilen über mir festzuklammern, scheiterten. Ich war noch zu sehr erschöpft von der Wanderung und konnte das Seil über mir nicht erreichen. So hing ich eine ganze Weile und suchte verzweifelt eine Lösung. Die Zuschauer riefen herüber, warum ich denn nicht fahren würde. Ich rief zurück, das Seil sei ab und ich könne mich nicht mehr lange halten. Aber keiner konnte mir helfen. Silviu sagte immer nur: „Let go! Let go, it is better that way.“ Ich weiß bis heute nicht, ob er den Ernst der Lage überhaupt realisiert hatte. Schließlich hatte ich keine Kraft mehr in den Armen und konnte nur noch versuchen, mich kontrolliert fallen zu lassen.
Ich stürzte aus 6 bis 8 Metern Höhe auf einen grasbewachsen, aber mit Felsbrocken übersähten Abhang. Mein Körper schlug auf und rutschte und rollte eine ganze Strecke, bis ich endlich liegen blieb. An meinem linken Bein und am Gesäß verspürte ich einen stechenden Schmerz. Meine Brille lag ein Stück entfernt, ein Bügel war komplett abgebrochen. Die Finger meiner rechten Hand konnte ich zwar noch bewegen, aber sie waren gefühllos. Mit einem Blick sah ich, dass die Speiche gebrochen war und der Knochen nun ungefähr in der Mitte des Handgelenkes unter der Haut vorschaute.
Inzwischen waren die Anderen zu meiner Absturzstelle gelaufen. Sie halfen mir aufzustehen und begleiteten mich dann zur Hütte. Ein Platzregen setzte ein, es blitzte und donnerte nun genau über uns. Als ich endlich in der Cabana war und mich erst mal auf einen Hocker setzte, begann Silviu seine Angestellten anzuschreien und zerschmiss eine ganze Menge Geschirr in der Küche. Ich kämpfte gegen einen kurzen Ohnmachtsanfall an. Silviu riet mir, erst einmal einen Palinka gegen den Schmerz zu trinken, was ich ablehnte.
Der Mann von der Bergwacht begann meinen Arm mit einer Schiene zu bandagieren, bis ihn Silviu stoppte und äußerte, er wäre der Chef hier und würde bestimmen, was gemacht würde. Erst als ich klar und deutlich äußerte, dass ich den Arm geschient haben wollte, ließ er es zu. Anschließend gab es eine lange Diskussion, was nun zu tun sei. Ich wollte direkt ins Krankenhaus, da mein Handgelenk gebrochen war und ich von einem Arzt behandelt werden wollte. Silviu war dagegen und schlug stattdessen vor, die Nacht in der Cabana zu verbringen. Seine Freundin sei Krankenschwester, und er würde das schon wieder hinbekommen. Als ich darauf bestand, in ein Krankenhaus zu fahren, erwiderte er, wir könnten ja den Berg hinunter laufen, bis wir zum Krankenhaus in der ca. 20 km entfernten Stadt Brascov kämen. Hatte die Bergwacht kein Fahrzeug, mit dem ich transportiert werden könnte? Silviu behauptete, das einzige Fahrzeug auf dem Berg sei sein BMW. Nach langer Diskussion erklärte er sich dann doch bereit, uns mit seinem Wagen zu fahren. Aber nur er dürfe fahren – obwohl er schon stark angetrunken war – und außer mir könne auch nur noch ein Freund mitkommen. Überfordert von der Situation und ohne Alternativen erklärten Andreas und ich uns schließlich damit einverstanden und stiegen in den Wagen.

Schon beim Anfahren zerstörte Silviu einen Teil der Holzrampe zur Terrasse. Dann fuhr er mit uns ein paar hundert Meter die Strasse hinunter. Plötzlich hielt er an und öffnete das automatische Verdeck seines Wagens, obwohl es draußen immer noch nieselte und das Gewitter direkt über uns tobte. Anschließend fuhr er ein paar Meter weiter, bis er erneut anhielt und uns fragte, was wir für Musik hören wollten. Wir erklärten ihm, dass wir nur schnellstmöglich ins Krankenhaus wollten. Er beschwerte sich, dass er seinen Wagen dreckig machen müsse und dass Andreas so schlecht rumänisch spreche. Ohne Vorwarnung begann er mit seinem Handy auf Andreas einzuschlagen.
In dem Moment riefen die bei der Hütte gebliebenen Freunde auf unserem Handy an. Sie erkundigten sich, ob wir gut vorankämen. Wir sagten ihnen, dass wir noch nicht weit gekommen waren und das sie unbedingt Verstärkung mit kräftigen Männern schicken sollten, da Silviu uns schlagen würde. Kurz nachdem wir das Telefonat beendet hatten und Silviu wieder ein paar Meter gefahren war, stieg er völlig überraschend aus, zog Andreas aus dem Wagen und begann auf ihn einzuschlagen. Er versuchte uns beide zu trennen und beschimpfte uns als homosexuell. Andreas sollte zurückbleiben und er würde mich allein zum Krankenhaus fahren. Das wollte ich auf keinen Fall. Ich erklärte ihm, dass ich Andreas unbedingt als Dolmetscher brauchen würde, was auch der Fall war.
Doch er war überhaupt nicht zugänglich, schlug immer wieder auf Andreas ein und schubste ihn den Berg hinauf, während er gleichzeitig versuchte, mich zum Auto zurück zu drängen. Andreas war inzwischen soweit, sich mit Silviu zu prügeln. Um die Situation nicht eskalieren zu lassen riet ich Andreas, ruhig zu bleiben. Die Lage war zum Verzweifeln! Ich redete auf Silviu ein und verlangte, entweder zu dritt wieder in den Wagen zu steigen und zum Krankenhaus zu fahren, oder zu Fuß wieder zur Cabana zurück laufen. Damit wollte ich in den Schutzbereich anderer Leute gelangen. Nach einigem Murren ließ uns Silviu wieder in den Wagen steigen. Er fuhr nur ein paar Meter, dann stellte er den Motor ab und schaltete die Scheinwerfer aus. Andreas und ich stiegen schnell aus und flüchteten die Straße hinunter, während Silviu hinter uns her lachte. Gar nicht weit entfernt sahen wir ein paar Hütten und Licht. Mittlerweile war es durch das Gewitter und die Nacht stockdunkel.
Als wir uns den Hirtenhütten näherten, liefen auf einmal 3 große Hunde laut bellend auf uns zu. Andreas rief auf rumänisch um Hilfe. Die Hirten pfiffen ihre Hunde zurück. Wir erzählten ihnen unsere Geschichte, und dass wir Hilfe bräuchten und verfolgt würden. Ob wir uns nicht in den Hütten für kurze Zeit verstecken könnten? Als wir erklärten, dass Silviu hinter uns her sei, antworteten sie, dass sie uns nicht helfen könnten und wir auch auf keinen Fall in ihrer Hütte bleiben könnten. Wir sollten einfach weiter die Straße hinunter laufen, nach einer viertel Stunde würden wir das nächste Dorf erreichen.

Abstieg am MorgenAlso mussten wir weiter gehen. Wir sahen, dass Silviu den Wagen wieder startete, zu den Hirten fuhr und mit ihnen sprach. Danach verfolgte er uns mit dem Auto. Uns blieb nur noch, schnell von der Straße herunter über eine Kuhwiese zu laufen und uns in ein kleines Flussbett zu werfen. Silviu hatte uns beim Verlassen der Straße noch gesehen, schaltete sein Fernlicht ein und suchte mit dem Wagen die Kuhwiese nach uns ab. Er fuhr nur ein paar Meter an uns vorbei, ohne uns aber zu sehen, und blieb mit seinem BMW im Schlamm der Wiese stecken. Wir nutzten die Chance, um schnell weiter zu laufen. Da kam ein zweites Scheinwerferpaar den Berg hinunter. Später erfuhren wir, das es die Verstärkung vom Berg war, die sich wegen des Telefonats aufgemacht hatten. Jetzt trafen sie zuerst auf Silviu und zogen seinen Wagen wieder aus dem Schlamm. Wir flüchteten weiter den Berg hinunter. Mehrere Male vernahmen wir Motorengeräusche und versteckten uns schnell im Wald, durch den der Weg größtenteils führte, bis die Fahrzeuge uns passiert hatten. Lieber wären wir auf einen Braunbären getroffen als noch einmal Silviu zu begegnen.
Zwischendurch telefonierten wir mit den in der Hütte gebliebenen Freunden und erzählten ihnen, wie es uns bisher ergangen war. Sie sollten ihre Sachen packen und so schnell wie möglich aus der Hütte verschwinden, da Silviu unberechenbar schien und sie die Chance zu entkommen nutzen sollten, solange sie noch die Gelegenheit dazu hatten. Doch kurz nach dem Telefonat erreichten Silviu und die Männer im Kleinlaster über einen anderen Weg die Hütte und hinderten den Rest unserer Wandergruppe daran, zu gehen. Er log ihnen vor, er habe uns ins Krankenhaus gefahren, aber auf dem Rückweg habe sich sein BMW überschlagen. Dabei habe er sich eine Wunde zugezogen und sei deswegen mit dem Kleinlaster zurück gefahren. In Wirklichkeit hatte er sich bei dem Versuch verletzt, seinen BMW aus dem Schlamm zu schieben. Silviu spendierte ein Festmahl. Dabei bedrängte er Miru derart anzüglich, dass die Angestellten sie in Schutz nehmen mussten.
Unterdessen erreichten wir nach einer Stunde und fünfzehn Minuten Wanderung endlich das nächstgelegene Dorf. Und nach einem weiteren Zwischenfall mit zwei großen Wachhunden, die zum Glück nach einer Verfolgung von uns abließen, konnte Andreas mit dem Handy ein Taxi rufen, während ich in der Eingangshalle eines Hotels wartete. Wir waren in einem der besten Skigebiete Rumäniens, deshalb gab es in diesem relativ großen Dorf viele Hotels. Nach einer halben Stunde kam endlich das Taxi und brachte uns nach Brascov in das zwanzig Minuten entfernte Krankenhaus. Während ich dort geröntgt und versorgt wurde, traf Fridolin ein, der mit Angestellten der Hütte im Kleinlaster nochmals den Berg hinunter gefahren war, um uns zu suchen, und danach mit dem Taxi zum Krankenhaus gefahren war, um uns beim Übersetzen zu helfen.
Um 2 Uhr nachts war mein Arm endlich gerichtet und eingegipst. Jetzt mussten wir noch lange Zeit nach einem noch geöffneten Hotel in Brascov suchen. Als wir endlich eines gefunden hatten, blieben Andreas und ich dort, während Fridolin den Rest der Nacht in einem Internetcafe verbringen musste, da der Portier darauf bestand, dass wir nur zu zweit im Doppelzimmer übernachten durften. Jetzt rief ich meinen Vater in Deutschland an, berichtete ihm von den Ereignissen und besprach das weitere Vorgehen. Dann telefonierten wir noch einmal mit Johannes und Miru, die noch immer auf der Hütte waren. Sie erzählten uns, dass sie am nächsten Morgen so schnell wie möglich verschwinden würden. Die Angestellten hatten versprochen, ihnen zu helfen. Um Übergriffe von Silviu auf Miru zu verhindern, wachte den Rest der Nacht ein Angestellter der Hütte im Zimmer von Johannes und Miru.

RettungscrewFrüh am nächsten Morgen schlossen die Angestellten ihren Chef Silviu in seinem Zimmer ein, halfen Johannes und Miru sich aus dem Haus zu schleichen und unser Gepäck den Berg hinunter zu tragen. Mit dem am Fuß des Berges geparkten BMW brachten sie die beiden dann in die Stadt zu uns. Nach einer notwendigen Gipskontrolle im Krankenhaus verschwanden wir dann zusammen auf dem schnellstmöglichen Weg aus der Stadt und fuhren zurück nach Bukarest.

BrasovSpäter erfuhren wir von Miru, dass Silviu ein Millionär ist und den ganzen Berg unter seiner Kontrolle hat. Die Angestellten hatten ihr verraten, dass er von Beginn an gesagt hatte, sie sollten uns alle Wünsche erfüllen, weil er Miru so hübsch fände und sie auf diese Weise beeindrucken wollte. Außerdem hatte er eine Waffensammlung in der Hütte. Es hätte also auch sehr viel schlimmer für uns enden können.

Erleichterung bei traditionellem EssenHier in Deutschland musste das Handgelenk operiert werden. Es wurden eine Titanplatte und vier Spickdrähte eingesetzt. Bisher ist die Verletzung gut verheilt. Wir sind Gott alle dankbar für die große Bewahrung, die wir erfahren haben.

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