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Brücken bauen zwischen Ost und West Friedensdienst in Rumänien

Von adigwe | 7.März 2004

Warum EIRENE sich in Südosteuropa engagiert
Kinder- und Jugendarbeit
Europa steht auf der Tagesordnung. Aber wie entsteht ein gemeinsames Europa? Besonders für die Länder Südosteuropas ist der Weg in die europäische Union noch sehr weit. Sie haben heftige soziale Umbrüche erlebt. Viele Menschen haben diese Veränderungen als Bedrohung erlebt. Sie sind Verlierer dieser Prozesse. Während nun Politiker auf Konferenzen Rahmenbedingungen für ein vereinigtes Europa erarbeiten, gehen Freiwillige den Weg von unten, an der Seite von sozialen Randgruppen. Unsere westeuropäischen Freiwilligen können miterleben und im Kleinen daran mitwirken, zivilgesellschaftliche Strukturen zu gestalten. Sie erleben Projektpartner, die mit viel Einsatz an zentralen Problemen ihrer Gesellschaft arbeiten. Sie erleben den gewaltigen Unterschied zwischen dem Leben in Ost und West und erfahren gleichzeitig, wie nah uns dieser andere Teil Europas doch ist.
EIRENE möchte das Zusammenwachsen von Ost und Westeuropa fördern. Ein Europa, in dem alle Völker in Frieden miteinander leben können. Eine Illusion, sagen die einen angesichts der Kriege und Diktaturen der vergangenen Jahrzehnte und des riesigen Wohlstandsgefälles zwischen West und Ost. Eine Hoffnung, sagen die anderen, machen sich auf den Weg und gehen erste Schritte in Richtung Frieden, Versöhnung und sozialer Gerechtigkeit.

Rumänien: Projektbereiche in denen Freiwillige arbeiten
Viele Familien können aufgrund der großen Armut und der räumlichen Enge, in der sie leben, ihre Verantwortung für die Kinder nicht genügend wahrnehmen. Die Schulen sind ebenfalls nicht darauf eingestellt, diese Lücken zu füllen. Damit die Kinder nicht auf der Straße landen, gibt es inzwischen ein Vielzahl von Organisationen, die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit durchführen.

Beispiel: Sf. Stelian in Bukarest
In einem Tageszentrum erhalten die Kinder individuelle Förderung, Unterstützung bei den Hausaufgaben, Freizeitangebote und werden zusammen mit ihren Familien psychosozial betreut.

Beispiel: Philothea Club, Targu Mures:
Kinder und Jugendliche erhalten in diesem offenen Zentrum konkrete Unterstützung in ihrem Alltag und Anregungen und Orientierung für ihr Leben.

…und das Beispiel F.O.C. auf dieser Homepage

Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Die Humanität einer Gesellschaft zeigt sich daran, wie sei mit Menschen mit Behinderungen, die ihren besonderen Schutz brauchen wie Menschen mit Behinderungen, vereinsamte alte Menschen und Obdachlose.

Beispiel: Diakonia Fagaras bei Sibiu
50 Kinder, die schwer und mehrfach behindert sind, werden hier betreut und in ihren individuellen Möglichkeiten gefördert.

Beispiel: Orthodoxe Gemeinde in Sibiu
Hier werden alte, allein stehende und hilfsbedürftige Menschen in ihren Wohnungen besucht und betreut. Obdachlose erhalten ein befristetes Zuhause und werden bei der Reintegration unterstützt.

Politische Bildung und Demokratieförderung
In Rumänien wie in allen anderen Transformationsländern des Ostens werden das Demokratieverständnis und die selbstbewusste Teilhabe am öffentlichen Leben erst allmählich entwickelt. Engagierte Initiativen tragen zu dieser politischen Bewusstseinsbildung bei.

Beispiel: PATRIR in Cluj-Napoca
Sich für den Naturschutz einsetzen, Aktionsgruppen aufbauen, Kampagnen organisieren, das leistet dieses Zentrum, in dessen Mittelpunkt die Entwicklung und Anwendung von gewaltfreien Konfliktlösungsstrategien in Theorie und Praxis steht.

…wenn du wissen willst wie die Rumänische Sprache funktionert, dann schau hier.

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