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Was heißt W.W.J.D. ?

> Schon mal jemanden begegnet, der ein Armband getragen hat auf dem W.W.J.D. stand? Was hat dieses Band zu bedeuten? Ist es ein Freundschaftsband oder steckt da mehr dahinter?

> W.W.J.D. kommt aus Amerika und heißt “What Would Jesus Do ?” auf gut Deutsch: Was würde Jesus (d/t)un? Jugendliche aus aller Welt fragen jeden Tag was Jesus an ihrer Stelle konkret an ihrer Stelle tun würde.
> Wie würde dein Leben wohl aussehen, wenn du jeden Tag diese Frage stellen würdest: “Was würde Jesus tun?” Was würde er tun, wenn er jetzt an deiner Stelle wäre? Wie würde er sich benehmen, wenn er auf deinem Platz in der Schule sitzen würde?
Wofür würde er sein Taschengeld ausgeben? Hätte er eine Freundin? Und was hätte er gemacht, wenn er wie du in einem kaputten Elternhaus leben müsste? Was würde Jesus tun?
> Angefangen hat alles in einer ganz normalen Jugendgruppe in Amerika. Auf dem Programm stand die Lektüre eines Romans von Charles Sheldon aus dem Jahr 1896: In seinen Fußstapfen. In dem Buch stellt ein Landstreicher
den Mittelklassechristen einer Dorfkirche eine einfache Frage: Wie anders würde die Welt wohl aussehen, wenn all die, die jeden Sonntag ihre Lieder für Jesus singen, auch im Alltag mit Jesus leben würden? Aber erst als der Landstreicher stirbt, dämmert es den Sonntagschristen. Und sie beschließen, von nun an für ein Jahr lang ihr Leben von dieser einen Frage bestimmen zu lassen: “What would Jesus do? – Was würde Jesus tun?” Inspiriert von der Frage dieses Landstreichers ließen die Jugendlichen sich auf ein Experiment ein: Wie wäre es, wenn wir unser Leben auch mal – zumindest für
eine Zeit lang – von dieser Frage leiten lassen? Gesagt, getan: Das Experiment wurde vereinbart. Als Hilfe fürs träge Gedächtnis
bekam jeder ein Armband mit den Buchstaben WWJD ans Handgelenk. Und los ging‘s. Die Folgen waren nicht unbedingt spektakulär, aber erstaunlich lebensverändernd.
> Die Armbändchen haben sich inzwischen über die ganze Welt verbreitet. Tagebücher und Denkanstöße für ein 30-Tage-Experiment “What would Jesus do?” kamen hinterher. Und viele Teens haben inzwischen weltweit angefangen, sich dieser Frage zu stellen, die sie da Tag für Tag mit sich herumtragen.Aber wie weit die Frage “Was würde Jesus tun?” nicht nur die Handgelenke ziert, sondern auch die Herzen bewegt, das ist natürlich die Frage, die am Ende entscheidend ist. Die, die sich auf das Experiment eingelassen haben, merken jedenfalls: Diese Frage könnte mehr als nur mein eigenes Leben verändern. Sie könnte die Welt verändern.
(dieser Text ist teilweise von www.wwjd.de entnommen und ist nicht mehr online, wikipedia bietet noch Infos dazu)

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  • webby

    Danke, ein guter Beitrag. Nett zu lesen und interessante Gedankenanstöße.

  • adigwe

    Vielen Dank!

  • Anonymous

    Ja, ich finde den Artikel auch recht gut und instruktiv.
    Einen Hinweis möchte ich dir als Rauhhäusler aber noch mitgeben: Gemeinwesenarbeit ist nicht erst in der Settlement-bewegung entstanden, obwohl das in einer großen Zitationsgemeinschaft gern so forttradiert wird, sondern sie hat ebenfalls auch eigene, lang verschüttete Wurzeln und Traditionen in Deutschland, z.B. bei Wichern (vgl. Noack, Gemeinwesenarbeit S. 9).
    Schau dir doch mal den Text Wicherns über den “Bürgerhof” von 1846 an – darin kann man durchaus einen frühen Ansatz von Gemeinwesenarbeit sehen.

  • http://www.expedition-nord.de Sascha Richter

    Wow, das hier ist wirklich richtig toll gemacht!